Seit der Pandemie ist das Stresserleben junger Menschen deutlich gestiegen, eine nachhaltige Entlastung bleibt aus. Besonders Prüfungsangst und die Angst vor negativer Bewertung prägen den Studienalltag. Stress ist jedoch zunächst eine natürliche Reaktion zur Bewältigung von Herausforderungen und kann, wenn er erfolgreich reguliert wird, Resilienz fördern. Entscheidend ist der konstruktive Umgang mit Belastungen. Unter dem Begriff Coping werden psychologische Strategien zur Stressbewältigung zusammengefasst. Der Workshop unterstützt Lehrende dabei, Stressoren bei Studierenden zu erkennen, Coping-Strategien zu vermitteln und Prüfungen angst- und stresssensibel zu gestalten.
LernzieleDie Teilnehmenden ...
- lernen zentrale Konzepte der Positiven Psychologie kennen
- befassen sich mit funktionalem (aktivierendem) und dysfunktionalem Stress beschreiben typische Stressoren im Prüfungskontext
- lernen, Anzeichen von Prüfungsangst bei Studierenden zu erkennen
- analysieren Prüfungssituationen im Hinblick auf potenzielle Belastungsfaktoren
- reflektieren die eigene Prüfungspraxis unter stresssensiblen Gesichtspunkten.
Die Workshops im Lehrqualifizierungsprogramm des DCAT sind lernendenzentriert und handlungsorientiert angelegt. Sie arbeiten mit abwechslungsreichen Sozialformen, Übungen, Gruppenarbeiten, Reflexion und Feedback; den Teilnehmenden wird so die Möglichkeit gegeben, das Gelernte direkt zu vertiefen und aktiv zu erproben.