Psychische Belastungen und mentale Gesundheitsherausforderungen gehören für viele junge Menschen heute zum Alltag und beeinflussen den Studienerfolg sowie die persönliche Entwicklung maßgeblich. Vor diesem Hintergrund bietet die Positive Didaktik – fundiert durch die Erkenntnisse der Positiven Psychologie – einen entscheidenden Lösungsansatz. Anstatt lediglich punktuell auf akute Krisen zu reagieren („Pflaster-Didaktik“), verfolgt dieser Ansatz eine präventive und systemische Stärkung der gesamten Lerngruppe.
In diesem Workshop werden zentrale Konzepte wie Achtsamkeit, Resilienz und Dankbarkeit wissenschaftlich fundiert beleuchtet und in den Kontext der Hochschullehre transferiert. Die Teilnehmenden erfahren, wie eine stärkenorientierte Haltung die Lernatmosphäre nachhaltig verbessert und die Selbstwirksamkeit der Studierenden fördert. Das Ziel ist es, praktische Wege aufzuzeigen, wie Wohlbefinden zu einer erfolgreichen Lehr- und Lernkultur beitragen kann.
LernzieleDie Teilnehmenden ...
- lernen die theoretischen Grundlagen der Positiven Psychologie und Didaktik kennen.
- sind in der Lage, konkrete Übungen zur Stärkenorientierung in den Ablauf ihrer Lehrveranstaltungen zu integrieren, um die Lernatmosphäre aktiv zu gestalten.
- reflektieren ihre eigene Wirkung im Lehr-Lern-Setting und lernen, durch eine bewusste und wertschätzende Präsenz einen sicheren Raum für die Entfaltung der Lernenden zu schaffen.
- reflektieren ihre Rolle als Lehrende im Kontext mentaler Gesundheit und entwickeln ein Bewusstsein für eine stärkenorientierte Kommunikation gegenüber den Studierenden.
Methoden/Arbeitsformen
Die Workshops im Lehrqualifizierungsprogramm des DCAT sind lernendenzentriert und handlungsorientiert angelegt. Sie arbeiten mit abwechslungsreichen Sozialformen, Übungen, Gruppenarbeiten, Reflexion und Feedback; den Teilnehmenden wird so die Möglichkeit gegeben, das Gelernte direkt zu vertiefen und aktiv zu erproben.“